Ich beschäftige mich sehr intensiv mit Veränderungen und Entwicklungen im Banken- und Vermögensberatungsbereich. Nicht nur auf der reinen Vermögensverwaltungsebene, sondern vor allem auch im Bereich der Kommunikation und Information. Der Tod von Michael Jackson (und die folgende Kommunikationsflut) hat mir nun noch einmal deutlich vor Augen geführt, welch gigantisches Potential vor allem Twitter auch für die Banken- und Vermögensberatungsbranche haben kann. Auch Barack Obama hat Twitter sehr erfolgreich für seinen Wahlkampf eingesetzt. Warum interessieren sich also gerade Banken und Berater – in einer Zeit des totalen Vertrauensverlustes in die Institution Bank – nicht mehr dafür?
Ich war einmal im Private Banking… Vor einigen Jahren (2003) habe ich ein (Wachstums)Projekt betreut und verantwortet für eine Österreichische (Raiffeisenbank Kleinwalsertal) und eine Liechtensteinische (Raiffeisen Bank Liechtenstein) Adresse, welche sich auf Private Banking-Dienstleistungen spezialisiert hat. Ich hatte damals – für konservative Private Banking Verhältnisse - so „innovative“ und „unglaubliche“ Maßnahmen wie beispielsweise Dialog- und Informationsmarketing, sowie Kommunikationsstrukturen über regelmäßige, gezielte und spezifische Website Aktualisierungen (heute würde ich das Blog nennen) vorgeschlagen und ein integriertes, monatliches Online-Newsletter Konzept. Aus meiner heutigen Sicht waren meine Konzepte damals wirklich „Steinzeit“ um nicht zu sagen „Urzeit“. Aber dennoch kann ich mich noch sehr gut an die damaligen Diskussionen und den Gegenwind von vielen Seiten (vom Marketing über das Controlling bis hin zum Vorstand) erinnern. Alle nach dem Motto, „was soll das denn bringen, das kostet nur Geld und Zeit“. Dennoch wurde das dann mehr oder weniger umgesetzt und somit „Pionierarbeit“ in den Bereichen Online-Marketing, Kommunikation und Newsletter-Marketing betrieben für damalige Zeiten. Wenn ich mir heute mein altes Konzept von vor mehr als 5 Jahren mal wieder durchlese, muss ich zwar fast lachen – auch über meine eigenen Fehlbeurteilungen und „Naivitäten“ - aber dennoch bin ich froh, diese Erfahrungen gemacht zu haben. Vor allem weil Sie für meine Entwicklungen und Konzepte von GEOPOLITICAL.BIZ von entscheidender Bedeutung waren. Eine Art Grundlagen und Forschungsarbeit. Banken müssen Xing, Twitter, RSS und CO. aktiv in ihr Kundengeschäft einbauen, pflegen und weiterentwickeln! Der von mir damals ins Leben gerufene Online-Newsletter ist übrigens mittlerweile auch längst wieder eingestellt. Aber irgendwann muss man derartiges wieder aufbauen. Ich bin mir sicher, dass gerade Private Banking Anbieter aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg gerade hier vor gigantischen Aufgaben, aber auch Möglichkeiten stehen. Viele Private Banking Anbieter aus diesen Ländern, welche bislang vom – scheinbar so diskreten - Offshore Geschäft gelebt haben müssen Ihre Kommunikations- und Informationsstrukturen und somit Ihre Zugangswege zu Interessenten und Bestandskunden massiv überdenken, adaptieren und vor allem auf- und ausbauen. Die - absolut legitime – Diskretion in der Kontoführung bedeutet eben nicht ein Schweigen auch im generellen Informationsfluss zu Entwicklungen, Chancen oder vor allem aber auch Risiken auf den unterschiedlichsten Ebenen gegenüber dem Kunden. Diese bestehen nämlich gerade in diesem Segment im Bereich von allgemeinen Rechtsrisiken, über Marktrisiken bis hin zu individuellen Aspekten im Hinblick auf die persönliche Vermögensstrukturierung und somit die professionelle Strukturierungsberatung. Gerade das ist für mich das essentielle am professionellen und zukunftsfähigen Private Banking. Social Networking was? Hier stelle ich massive Defizite bei fast allen Private Banking Anbietern fest. Einen Wettbewerbsvorteil hat jedoch derjenige, welcher die Möglichkeiten der Online-Kommunikation erkennt und gezielt in seine Geschäftsprozesse einbindet. Was sind die wichtigsten Grundlagen von Online-Marketing, Information, Kommunikation und somit Social-Networking? Ich kann es Ihnen ganz einfach sagen am Beispiel von GEOPOLTICAL.BIZ. Für mich sind 9 Bereiche entscheidend und von grundlegender, strategischer Relevanz: 1. Eine informative und interaktive Website 2. Ein integrierter Online-Newsletter 3. Ein integriertes Weblog-System 4. Ein integrierter RSS-Datafeed 5. Eine XING-Gruppe 6. Ein Twitter-Profil 7. Ein FACEBOOK Account 8. Ein Google+ Profil 9. Ein Linkedin Profil Detailierte Beschreibungen finden Sie unter: ► MEDIEN NETZWERKE Falls das nun für Sie Spanische Dörfer sind, rate ich Ihnen – vor allem wenn Sie Banker oder Vermögensverwalter sind – sich nicht nur mit der Börse zu beschäftigen, sondern mit Wegen zu Ihren Kunden, aber auch natürlich vor allem zu wichtigen Neukunden. Denken Sie immer an zwei Grundlagen, welche für mich in wirklich jedem Segment gelten: 1. Wachstum ohne Gewinn ist tödlich! 2. Gewinn ohne Wachstum ist tödlich! |