28/2007 
INHALT E-Mail-Newsletter Nr. 28/2007

 

Thema: Perspektiven in den Vereinigten Arabischen Emiraten!

 

1. Leben im Alter: Deutsche haben Angst vor Hilfsbedürftigkeit!

2. Globale Vermögenssteuerung: Hohe Renditen sind nicht immer mit hohen Risiken verbunden!

3. Vereinigte Arabische Emirate – Seminare Firmengründung und Wohnsitzverlagerung!

4. Immobilienmarkt Dubai wird weiter durch hohe Nachfrage getragen!

 

Sehr geehrter Leser, sehr geehrte Leserin,

in unserer neuen Rubrik „International Living“ von Kapital & Steuern vertraulich berichten wir praxisbezogen über Globale Perspektiven, Auswanderungsfragen und „Steueroasen“. Aus diesem Grunde werden wir unser weltweites Expertennetzwerk kontinuierlich erweitern und ausbauen mit deutschsprachigen Spezialisten in interessanten Ländern.

Kapital & Steuern vertraulich berichtete bereits ausführlich über die Länder Österreich, Luxemburg oder die Schweiz und in den vergangenen Ausgaben haben wir nun zusätzlich erste Länderberichte und Gestaltungsmodelle auf den Kanarischen Inseln, in Liechtenstein oder den Vereinigten Arabischen Emiraten vorgestellt.

Unser Netzwerkpartner in den Vereinigten Arabischen Emiraten bietet nun auch Seminare zum Thema Wohnsitzverlagerung und Firmengründung an, so dass Sie als Leser von „Kapital & Steuern vertraulich“ eine weitere kompetente und  praxisnahe Hilfestellung für Ihre Umsetzungswünsche an die Hand bekommen.

Ich kann Ihnen auch wirklich empfehlen - gerade in den Wintermonaten - einmal Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate zu besuchen, da hier fast unglaubliche Projekte verwirklicht werden von Skipisten in der Wüste, über das nun höchste Gebäude der Welt, künstlichen Inseln im Meer oder Unterwasserhotels um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Ich wünsche Ihnen nun einen hohen Nutzwert bei der Lektüre und herzliche Grüße!

 

Ihr

Markus Miller

Chefredakteur „Kapital & Steuern vertraulich“

 

 

1. Leben im Alter: Deutsche haben Angst vor Hilfsbedürftigkeit!

Allianz Pflegeindex 2007

4000 Menschen wurden im Auftrag der Allianz zum Thema 'Leben im Alter' befragt. Der Allianz Pflegeindex 2007 gibt einen Überblick über die Ängste der Deutschen vor körperlichen Einschränkungen, aber auch einen Einblick in ihre Vorsorge.

Die Deutschen fürchten sich mit Blick auf ihr Alter vor allem vor körperlichen Einschränkungen. Dies ist ein zentrales Ergebnis des Pflegeindex 2007, einer im Auftrag der Allianz von TNS Emnidunter 4000 Menschen über 14 Jahren durchgeführten Umfrage zum Thema Pflege und Vorsorge im Alter.  Demnach sorgen sich 75 Prozent der Menschen in Deutschland darum, dass sie einmal nicht mehr alleine auf die Toilette gehen können und ihnen bei der Körperpflege geholfen werden muss. 69 Prozent haben Angst vor dauerhafter Bettlägerigkeit und 60 Prozent vor geistiger Verwirrung. Weniger groß ist die Sorge davor, dass die finanziellen Mittel nicht mehr reichen könnten. Dieser Gedanke beschäftigt etwa ein Drittel, während ein Fünftel Angst vor Einsamkeit haben.

Jüngere haben eher Angst vor Altersarmut

Betrachtet man die Antworten in verschiedenen Altersgruppen, dann zeigt sich, dass die Sorge, unter körperlichen oder geistigen Gebrechen zu leiden, bei jüngeren Menschen noch nicht besonders ausgeprägt ist. Jüngere fürchten sich eher vor Altersarmut (43 Prozent der 14 bis 29-Jährigen) und Einsamkeit (36 Prozent der 14 bis 29-Jährigen).

Bei den über 60-Jährigen ist vor allem die Sorge vor geistiger Verwirrung gewachsen: 68 Prozent fürchten sich davor - im Gegensatz zu 50 Prozent der unter 30-Jährigen und 56 Prozent der 30 bis 39-jährigen.

Unterschiede in West- und Ostdeutschland

Westdeutsche sorgen sich insgesamt mehr um körperliche und geistige Einschränkungen im Alter. Im Hinblick auf den zukünftigen Gesundheitszustand sind die Befragten im Osten Deutschlands zwar entspannter, fürchten sich aber mehr vor Einsamkeit und Altersarmutbeziehungsweise Geldproblemen. Frauen blicken tendenziell pessimistischer auf das Alter. Vor allem die Angst vor geistiger Verwirrung ist bei Frauen ausgeprägter.

Die Angst vor körperlichen und geistigen Gebrechen nimmt mit steigendem Einkommen im Schnitt immer mehr zu. Dafür macht man sich aber deutlich weniger Sorgen um die finanzielle Lage. Auch die mögliche Einsamkeit im Alter ist für Menschen mit geringerem Einkommen beängstigender.

Wer hilft bei Pflegebedürftigkeit?

Was die Hilfe bei etwaiger Pflegebedürftigkeit anbelangt, so vertrauen Ostdeutsche mehr auf ihre eigene Familie als Menschen im Westen. Auch scheint der Zusammenhalt zwischen guten Freunden und Nachbarn im Osten stärker ausgeprägt zu sein. Männer halten überdies die Pflege durch die eigene Familie für wahrscheinlicher als Frauen. Dafür ist bei Frauen das Vertrauen in gute Freunde ausgeprägter. Gleichzeitig halten sie die Nutzung eines Pflegedienstes oder die Betreuung in einem Pflegeheim für wahrscheinlicher als Männer.  Wenig überraschend ist, dass mit wachsender Haushaltsgröße die Bedeutung der Familie für die Hilfe und Pflege im Alter signifikant ansteigt. Auch Freunde und Nachbarn spielen für Familien ab vier Personen eine deutlich größere Rolle. Mit dem Alter schwindet jedoch in allen Gruppen das Vertrauen in die eigene Familie und gute Freunde signifikant. Während 92 Prozent der 14 bis 29-Jährigen davon ausgehen, einmal von ihrer Familie gepflegt zu werden, tun dies nur noch 72 Prozent der über 60-Jährigen. In dieser Altersgruppe glauben 86 Prozent, dass sie von einem ambulanten Pflegedienst gepflegt würden.

Finanzielle Vorsorge oft unzureichend

Die Deutschen haben die finanzielle Absicherung im Alter auf ihrer Agenda. Fast die Hälfte (45 Prozent) glaubt, dass sie aufgrund ihrer Vorsorge im Alter auf die nötige Hilfe zurückgreifen könnte. Im Westen wird dabei die eigene finanzielle Vorsorge besser als im Osten eingeschätzt. So treffen Ostdeutsche zwar ebenfalls Vorsorgemaßnahmen, empfinden diese aber häufiger als unzureichend.

Ähnliche Ergebnisse ergeben sich im Vergleich zwischen Männern und Frauen. Zwar ist der Anteil der Befragten, die eine Vorsorge getroffen haben unter den Frauen höher, jedoch fühlen sich diese, im Gegensatz zu den Männern, öfter nicht genügend abgesichert. Die Altersgruppe von 40 bis 59 sieht sich für das Alter finanziell am besten aufgestellt, gefolgt von der Altersgruppe ab 60 Jahren. Auffällig ist allerdings, dass fast jeder Dritte ab 60 Jahren die getroffenen Maßnahmen als unzureichend erachtet und jeder Achte in dieser Altersgruppe sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt hat.

Pflegesituation in Deutschland

Rund zwei Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland pflegebedürftig. Sie brauchen fremde Hilfe, um ihren Alltag zu bewältigen. Etwa 2900 Euro kostet derzeit ein vollstationärer Heimpflegeplatz im Bundesdurchschnitt. Die gesetzlich vorgeschriebene Pflegeversicherung zahlt in Pflegestufe III 1432 Euro im Monat. Erstattet werden nur Kosten für reine Pflegeleistungen. Unterkunft und Verpflegung müssen Betroffene oder ihre Angehörigen aus eigenen Mitteln aufbringen.

'Die gesetzliche Pflegeversicherung war nie als 'Vollkasko-Absicherung' konzipiert', sagt Michael Albert, Mitglied des Vorstands bei der Privaten Krankenversicherung der Allianz. 'Die Leistungen reichen nicht aus, um die tatsächlichen Kosten für Pflege zu decken. Das wissen viele Leute nicht.' Schon heute beträgt die durchschnittliche Versorgungslücke im Ernstfall bis zu 1500 Euro im Monat. Diese Belastung ist ohne zusätzliche Absicherung kaum zu bewältigen. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung (PZT) lässt sich das finanzielle Risiko senken.

 

… zur Website der Allianz

 

2. Globale Vermögenssteuerung: Hohe Renditen sind nicht immer mit hohen Risiken verbunden!

Eine von Fidelity International erstellte Analyse von 22 MSCI Indizes zeigt, dass renditestarke Märkte nicht automatisch besonders volatil sein müssen. So belegen zum Beispiel die Werte aus Spanien und Österreich, dass auch vergleichsweise sichere Märkte solide Renditen einbringen können. Optimal für das Anlageportfolio ist demnach ein ausgewogenes Verhältnis aus Risiko und Performance, so das Ergebnis der Auswertung.

In den vergangenen zehn Jahren wiesen die bedeutenden Aktienmärkte der Welt sehr unterschiedliche Wertschwankungen und –entwicklungen auf. Innerhalb welcher Bandbreite ein Wert schwankt, lässt sich an der Volatilität ablesen. Eine niedrige Volatilität bedeutet, dass eine Geldanlage nur wenig Risiko aufweist. Zwischen 1996 und 2006 zeigten die MSCI Indizes für Großbritannien, die Niederlande, USA und Deutschland mit 16,3 Prozent bis 19,2 Prozent die geringsten Schwankungen. Diese Indizes erzielten aber auch vergleichsweise geringe Wertentwicklungen: Sie lagen zwischen 5,3 Prozent und 6,6 Prozent.

Die größten Volatilitäten - und damit die größten Risiken - lagen bei den MSCI Indizes in China und Brasilien sowie in einigen europäischen Ländern, wie Finnland, Schweden und Griechenland. Die Volatilität des MSCI Finnland erreichte mit 58,5 Prozent den Rekordwert. Zugleich erzielte dieser Index in den vergangenen zehn Jahren mit 300,4 Prozent die weitaus höchste Wertentwicklung. Dies entspricht einem jährlichen Plus von 14,9 Prozent. Hier wurde somit ein großes Risiko durch eine hohe Wertentwicklung gerechtfertigt.

Dass der Gewinn aber oft nicht an die Höhe der Wertschwankung gekoppelt ist, zeigen die MSCI Indizes der Länder China und Japan. Diese beiden Indizes erzielten trotz hoher Volatilitätswerte nur geringe Wertentwicklungen: Der MSCI China liegt als einziger Index im Minus
und verlor im vergangenen Jahrzehnt sogar im Schnitt 3,4 Prozent jährlich an Wert. Japan gehörte mit einer Volatilität von 28,1 Prozent zu den Ländern mit einer besonders hohen Schwankungsanfälligkeit - das Plus fiel mit durchschnittlich 1,3 Prozent pro Jahr seit 1996 jedoch vergleichsweise gering aus.

Spanien und Österreich sind dagegen Beispiele dafür, dass manchmal auch bei relativ geringen Risiken am Ende hohe Erträge zu Buche stehen. Mit einer durchschnittlichen Wertschwankung von 26,1 Prozent (Spanien) und 27,1 Prozent (Österreich) zwischen 1996 und 2006 bewegten sich die Volatilitäten der beiden Länder im Mittelfeld. Mit 223,3 Prozent beziehungsweise 253,5 Prozent innerhalb von zehn Jahren erzielten der MSCI Spanien und der MSCI Österreich aber die zweit- und die vierthöchste Rendite.

Der MSCI Welt sowie der MSCI Europa weisen aufgrund ihrer länderübergreifenden Konstruktion erwartungsgemäß vergleichsweise geringe Volatilitäten und Renditen auf. Ein Vergleich mit dem MSCI Deutschland macht deutlich, dass deutsche Aktien im vergangenen Jahrzehnt weder welt- noch europaweit zu den Wachstumstreibern gehörten. Erst in den beiden vergangenen Jahren konnten deutsche Aktien wieder überdurchschnittlich hohe Renditen erzielen.

"Ob ein Markt attraktiv ist, hängt nicht allein vom Risiko oder den Ertragschancen, sondern von einem ausgewogenen Verhältnis dieser beiden Faktoren ab. Auf den ersten Blick stimmte dieses Verhältnis in Ländern wie USA oder Deutschland nicht. Investitionen in diesen führenden Industrienationen konnten sich aber dennoch lohnen. Selbst wenn es auf einem Markt einmal nicht ideal läuft, lassen sich dort dennoch attraktive Einzelwerte finden, die sich gegen den Trend positiv entwickeln", sagte Richard Skelt, Fondsmanager des Fidelity World Fund (ISIN LU0069449576).

Beim Fidelity World Fund richtet sich die geographische Aufteilung des Vermögens deshalb nicht nach einem Index, sondern nach der Attraktivität der einzelnen Unternehmen. Innerhalb jedes Aktienmarktes wählt der Fondsmanager die Beteiligungen gezielt aus, indem er Renditepotenziale gegen Kursrisiken abwägt. Der Fonds eignet sich aufgrund seiner breiten Streuung und der gezielten Einzeltitelauswahl durch den Fondsmanager als Basisinvestment für Fondsanleger.

Europäischen Gesellschaften misst Skelt derzeit besonders große Gewinnchancen bei. Deshalb bildeten europäische Werte zuletzt mehr als 60 Prozent des Vermögens. Allein auf deutsche Aktien entfielen rund 15 Prozent des Kapitals. Der Fonds erzielte seit seiner Auflegung am 08. Oktober 1996 eine Wertentwicklung von durchschnittlich 9,3 Prozent pro Jahr und insgesamt 159,0 Prozent. Über diesen Zeitraum, über zehn und drei Jahre sowie seit Jahresbeginn liegt er im ersten Quartil, gehört also zu den besten 25 Prozent seiner Vergleichsgruppe (Stand: 30. Juni 2007).


Volatilität und Wertentwicklung bedeutender Aktienmärkte (1996 - 2006)


                                                                                                         
           Index                          Volatilität                  Wertentwicklung                 (p.a.)

1  MSCI Großbritannien        16,3%                             72,2%                  5,6%
2  MSCI Welt                    17,7%                               67,5%                 5,3%
4  MSCI USA                       18,7%                            89,5%                  6,6%
5  MSCI Deutschland            19,2%                            75,0%                  5,8%
6  MSCI Europa                   19,5%                            120,0%                  8,2%
7  MSCI Schweiz                 19,6%                             155,7%                  9,8%
9  MSCI Italien                   23,8%                            175,0%                 10,7%
10 MSCI Kanada                 23,9%                            196,5%                 11,5%
11 MSCI Portugal               25,2%                             113,7%                  7,9%
12 MSCI Spanien                26,1%                            223,3%                 12,5%
13 MSCI Österreich             27,1%                             253,5%                 13,5%
14 MSCI Belgien                 27,5%                            131,7%                  8,8%
15 MSCI Japan                   28,1%                              14,1%                  1,3%
16 MSCI Schwellenländer    31,3%                                91,6%                  6,7%
17 MSCI Schwellenländer Asien   35,0%                         11,3%                  1,1%
18 MSCI Schweden             35,3%                              181,3%                 10,9%
19 MSCI Griechenland        39,1%                              231,9%                 12,7%
20 MSCI China                   41,8%                              -29,1%                 -3,4%
21 MSCI Brasilien               44,7%                             176,4%                 10,7%
22 MSCI Finnland               58,5%                             300,4%                 14,9%
Durchschnitt                     28,1%                             131,3%                   8,1%


Quelle: MSCI Barra, Alle Rechte vorbehalten.
In die Berechnung gingen die Indexstände zum Jahresultimo ein.

TIPP

Strategien auf Börsenindices lassen sich am besten mit so genannten ETF’s darstellen und umsetzen. Eine der innovativsten Anlagemöglichkeiten der letzten Jahre sind diese Exchange Traded Funds: Indexfonds, die börsentäglich gehandelt werden können und die Handelbarkeit einer Aktien mit den Vorzügen eines Anlageportfolios kombinieren:

 

Exchange Traded Funds

 

3. Vereinigte Arabische Emirate – Seminare Firmengründung und Wohnsitzverlagerung!

Unser „Kapital & Steuern vertraulich“ Netzwerkpartner vor Ort in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bietet Seminare für eine Wohnsitzverlagerung in die VAE sowie Firmengründungen an.

Eine Ausführlichen Bericht zur Firmengründung in den Freihandelszonen der Vereinigten Arabischen Emirate finden Sie in der „Kapital & Steuern vertraulich“ Ausgabe 05/2007!

Unser Kooperationspartner ist ein lizensiertes Partnerunternehmen der Dubai TECOM Free Zone / Knowledge Village!

Wie funktioniert eine Firmengründung in der legalen Steueroase Dubai / Vereinigte Arabische Emirate?

Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit von erfahrenen Profis, die seit vielen Jahren in den VAE tätig sind, praktische Tipps aus erster Hand zu bekommen.

Sie erhalten umfassend, sachlich und ausführliche Informationen im Firmengründungsseminar zu Dubai / VAE über folgende Themen:

• Was ist eine Freihandelszone? (Teilnehmer erhalten eine Liste sämtlicher operativer Freihandelszonen)

• Überblick über die Freihandelszonen der VAE mit Erläuterung der Kostenstrukturen • Vorteile – Nachteile einer Registrierung in Dubai gegenüber den nördlichen Emiraten (wie Ajman, Ras Al Khaimah, Sharjah)

• Welche Freihandelszone (Free Zone) kommt für mich in Frage? • Mit welchen Kosten ist eine Firmenregistrierung in den VAE verbunden?

• Wie bekommt man eine Freelancer Lizenz in TECOM (Dubai Media City, Knowledge Village)?

• Was ist der Unterschied zwischen den Gesellschaftsformen FZE, FZCO, FZ-LLC, Branch, Freelancer Lizenz? • Welche Lizenzen werden erteilt?

• Welche Stammkapitalanforderungen sind zu beachten?

• Welche Dokumente benötigt man (Legalisierung)?

• Wie bekommt man ein Visum als Investor und für die Familie ?

• Zeitlicher Horizont bis alle Formalitäten erledigt sind?

• Wie geht man mit Überraschungen um (kurzfristige Gesetzesänderungen, unerwartete Preisanpassungen, etc.)

• Büroanmietung oder Virtual Office

• Wie findet man eine Wohnung in Dubai / VAE?

• Beantwortung individueller Fragen

RELOCATION TO DUBAI - WOHNSITZNAHME

„Relocation to Dubai“ Sie planen in nächster Zeit nach Dubai zu ziehen und möchten sich im Vorfeld über die sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus erster Hand informieren? Im Relocation Seminar zu Dubai / VAE bieten sich Dubai-Neulingen wertvolle Informationen, die Ihnen einen stressfreien Start ermöglichen und Sie vor teuren Fehlentscheidungen bewahren. Folgende Themen werden im Seminar schwerpunktmäßig behandelt:

• Wie funktioniert der Mietmarkt – (mit welchen Mieten muss man rechnen, welche Wohngegenden eignen sich für Europäer, Mietpreisspiegel, möbliert/unmöbliert)

• Mieten vs. Kaufen

• Wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Gebühren, Abgaben) • Wie bekommt man ein Residence Visum (Aufenthaltsgenehmigung)

• Information zu Arbeitsmarkt und gängiger Rechtsprechung • Verdienstmöglichkeiten, Trends

• Kulturelles Umfeld & lokale Gepflogenheiten, Dresscode, Sicherheit

• Geschäfte / Umgang mit Arabern

• Vor- und Nachteile einer Firmengründung in einer Freihandelszone; Ämter in VAE

• Kontoeröffnung

• Lebenshaltungskosten (Einkaufen, Schulen)

• Anstellung von Hauspersonal (Maid, Fahrer, Gärtner – Stundensätze ab EUR 4)

• Autokauf & Verkehrssituation ORIENTIERUNGSTOUREN – DUBAI – ABU DHABI – NÖRDLICHE EMIRATE Vorstellung der für Europäer relevanten Wohngebiete incl. Erläuterung des Mietspiegels und der jeweiligen Besonderheiten. Empfehlung von seriösen Maklern.

ORIENTIERUNGSTOUR: Geschäftsmöglichkeiten Dubai – Abu Dhabi Wir stellen Ihnen in einer Tagestour ausgewählte Free Zones vor: Dubai: Airport Free Zone, Internet City, Jebel Ali, Dubai Silicon Oasis, Healthcare City, Nördliche Emirate: Sharjah, Ajman, Ras Al Khaimah, Fujeirah (kann je nach Kundenwunsch angepasst werden). Abu Dhabi: Airport Free Zone, Special Zones Corporation.

Zielgruppe: Freelancer, Kleinunternehmer, Wirtschaftsentscheider, die ein geschäftliches Engagement in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate planen und sich auf diesen Schritt im Vorfeld gut vorbereiten möchten.

Vorteile: Dieses Seminar ist besonders auf die Bedürfnisse von Kleinunternehmern ausgerichtet, die eine kostengünstige Firmengründung selbst durchführen möchten. Sie lernen alle notwendigen Schritte, um erfolgreich den für Ihr Unternehmen richtigen Set up herauszuarbeiten, unnötige Kosten zu vermeiden und wie der Gründungsprozess insgesamt abläuft und mit welchen „Überraschungen“ man rechnen muss.

Allgemeine Hinweise zum Firmengründungsseminar: Dauer Seminar: ca. 2 – 3 Stunden Gebühr Seminar: EUR 199,-- pro Person / mind. 2 Teilnehmer Gebühr Seminar & Orientierungstour: EUR 499,-- pro Person / Tagestour Individuell EUR 299,-- pro Person / Tagestour mind. 2 TN Termine: Fortlaufend – jederzeit individuell buchbar Feste Termine: Montag (4x pro Mon.) – 10.00 Uhr vormittags Einzelcoaching Seminar: EUR 220 (flexible Terminabstimmung möglich) Veranstaltungsort: Dubai – Locationangabe kurz vor Seminarbeginn

Allgemeine Hinweise zum Relocation Seminar: Dauer Seminar: ca. 2 – 3 Stunden Gebühr Seminar: EUR 199,-- pro Person / mind. 2 Teilnehmer EUR 149,-- pro Person / ab 5 TN Gebühr Seminar & Orientierungstour: EUR 499,-- pro Person / Tagestour individuell EUR 299,-- pro Person / Tagestour mind. 2 TN Termine: Fortlaufend – jederzeit individuell buchbar Feste Termine: Sonntag (4x pro Mon.) – 10.00 Uhr vormittags Einzelcoaching Seminar: EUR 220 (flexible Terminabstimmung möglich) Veranstaltungsort: Dubai – Locationangabe kurz vor Seminarbeginn

Anfrage Seminare in den Vereinigten Arabischen Emiraten

 

4. Immobilienmarkt Dubai wird weiter durch hohe Nachfrage getragen!

Der Ausbau von Dubai als das Finanz-, Dienstleistungs-, Handels- und Ferienzentrum der arabischen Welt ist ungebrochen nach einem Marktbericht des Immobilienmaklers Engel & Völkers. Ebenso entwickelt sich die Nachfrage nach allen Arten von Immobilien, sowohl für Wohn- als auch für Gewerbeimmobilien.

Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Marktbericht der insgesamt fünf Büros von Engel & Völkers in Dubai. „Der Markt für Appartements, für Villen und auch für Büroflächen zeigt ein gesundes und attraktives Wachstum“, so Christof Birkhofer, verantwortlich für die Entwicklung von Engel & Völkers im Mittleren Osten, „mit Wertzuwächsen wie in den Jahren 2004 und 2005, wo neue Immobilien bereits vor ihrer Fertigstellung um über 100 % zulegten, ist allerdings nicht mehr zu rechnen.“

Den Hintergrund für die ungebrochene Aufwärtsentwicklung bildet das anhaltende Wachstum der gesamten Region. Nach verschiedenen, jüngeren Prognosen wird die Bevölkerung allein des Emirats Dubai bis 2012 auf rund zwei Millionen ansteigen. Heute leben bereits 1,4 Millionen Menschen in Dubai. Auch die Touristenzahlen steigen kräftig. Im Jahr 2015 werden über 15 Millionen Menschen jährlich als Besucher in Dubai erwartet. Mit zahlreichen großen Infrastrukturmaßnahmen wird Dubai in den nächsten Jahren in eine neue Größenordnung geführt, um diesem Bedarf gerecht zu werden.

Mit der Fertigstellung des zweiten Flughafens, dem Jebel Ali International Airport, gerade einmal 40 km vom bereits existierenden Dubai International Airport gelegen, werden die Vereinigten Arabischen Emirate über den weltweit größten Flughafen verfügen. Die erwartete weitere kräftige Zunahme an Besuchern und Bewohnern belegt auch die größte Investition der arabischen Fluggesellschaft Emirates Airlines, die 55 Einheiten des neuen Airbus- Großflugzeuges A 380 und damit ein Drittel des weltweiten Auftragsvolumens dieses Flugzeugtypes bestellt hat. Darüber hinaus werden das Straßennetz der gesamten Region sowie in Dubai ein Metronetz gebaut.

Neben dem hohen Bedarf für jede Form von Immobilien tritt die unverändert limitierende Maßnahme der Regierung, nach der ausländische Investoren nur in festgelegten, sogenannten „Freehold“-Zonen Immobilien erwerben dürfen. Dieser für ausländische Investoren verfügbare Markt in Dubai ist im Vergleich sehr klein. Derzeit existieren in Dubai rund 240.000 Immobilien; davon sind lediglich 40.000 Einheiten in „Freehold“-Zonen. In den letzten Jahren führte die Limitierung zu geradezu explosionsartigen Preisanstiegen. Um diesen Effekten entgegenzuwirken, dürfen Wohnungsbestandsmieten seit Anfang 2007 nur noch jährlich um maximal 7 % angehoben werden. Aktuell bewegen sich die Preise für Wohnimmobilien je nach Lage und Ausstattung zwischen 1.760 und 2.930 US-Dollar pro Quadratmeter. Ausländische Investoren stammen vor allem aus Russland und dem Iran sowie aus den anderen Golfstaaten. Aus Europa werden vorwiegend Nachfragen aus England und Deutschland. verzeichnet.

Am Markt für Büroflächen sorgt die weiter zunehmende Ansiedlung von Unternehmen aus aller Welt in Dubai für eine extreme Nachfragesteigerung. Da der Bedarf in den vorhandenen Regionen nicht mehr zu decken war, hat sich das Geschäftsleben in neue Gebiete ausgedehnt. So bildet heute der Bereich um die Sheikh Zayed Road und um die Emirates Towers den Anfang des neuen Geschäftsviertels von Dubai. Die Büromieten haben sich wie die Wohnungsmieten in den vergangenen beiden Jahren verdoppelt. Derzeit erreichen die Büromieten je nach Lage und Ausstattung Preise zwischen 40 und 55 US-Dollar je Quadratmeter und Monat. In absoluten Toplagen werden auch Mieten zwischen 60 und 74 US-Dollar je qm gezahlt. Die Kaufpreise für Büroobjekte liegen aktuell zwischen 3.660 und 4.390 Dollar und erreichen in der Spitze sogar 5.860 Dollar je qm.

TIPP

Erdöl hat die Region am Golf reich gemacht - doch die Golfstaaten bauen zunehmend auch neue Geschäftsfelder auf, wie etwa das florierende Dubai mit hohen Wachstumsraten in Wirtschaft und Tourismus. Viele europäische Unternehmen nutzen die Chance und engagieren sich in dieser Region. Béatrice Hecht-El Minshawi gibt dazu einen umfassenden Einblick in Kultur, Politik und Business der arabischen Staaten sowie Ratschläge für alle, die beruflich am Golf tätig sind. Unternehmer, die bereits in dieser Region aktiv sind, berichten von ihren Erfahrungen. Mit Wirtschaftswunder in der Wüste ist man bestens auf Bahrain, Kuwait, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman, Saudi-Arabien und Iran vorbereitet. Business-Know-how und kulturelles Hintergrundwissen zur Boomregion Golfstaaten - Mit vielen Länderinformationen und Erfahrungsberichten - finden Sie im Buch:

 

Wirtschaftswunder in der Wüste. Strategien für langfristigen Erfolg in den Golfstaaten

 

27/2007  
INHALT E-Mail-Newsletter Nr. 27/2007   

 

Thema: Vermögensschutz durch Versicherungsmantel!

1. Interview – Versicherungsmantel als Antwort auf die Abgeltungssteuer!

2. Geografische Weltkarte der Internationalen Terrorrisiken!

3. Das Internet gewinnt für Finanzdienstleister immer mehr an Bedeutung!

4. Deutsche befürchten Altersarmut - Nur ein Drittel glaubt an sichere Renten!

        

EDITORIAL

Sehr geehrter Leser, sehr geehrte Leserin,

die Grenzen fallen und Güter, Dienstleistungen, Kapital und Menschen sind so mobil wie noch nie in unserer Geschichte. Auch Sie sollten diese neuen Freiheiten gerade im Vermögensbereich aktiv nutzen um negative Rahmenbedingungen im Inland durch attraktive Möglichkeiten im Ausland neu zu strukturieren. Zwei wichtige Bereiche werden uns in diesen Tagen gerade in Deutschland wieder deutlich vor Augen geführt. „Planungssicherheit“ und „Rechtssicherheit“ gerade im Hinblick auf Ihr privates Vermögensmanagement, welches durch die beschlossene Einführung der Abgeltungssteuer in vielen Fällen grundlegend neu ausgerichtet werden muss.

„Ständige Reformen“ beispielsweise im Gesundheitswesen, in der Rentenversicherung und in der Steuergesetzgebung stellen für Sie Herausforderungen dar, denen Sie mit intelligenten und innovativen Konzepten wirksam begegnen können.

Gerade Kontinuität, Sicherheit und Stabilität haben für die meisten Menschen höchste Priorität. Ebenso die Sicherung der im Leben geschaffenen Vermögenswerte. Jeder möchte zu seinen Lebzeiten so weit wie möglich von seinen Vermögenswerten profitieren. Ebenso sollte gewährleistet sein, dass beim Vermögensübergang durch Schenkung und Erbschaft möglichst viel davon erhalten bleibt.

Eine der besten Antworten auf all diese Aufgaben sind aus meiner Sicht Liechtensteinische und Luxemburger Lebensversicherungsmäntel, in welche Sie Ihre Vermögenswerte einbringen können. Um Ihnen hier eine weitere praxisnahe Hilfestellung geben zu können, habe ich mit Herrn Arthur Mehlan von der – österreichischen - Vorarlberger Volksbank ein Interview geführt zu diesem Themenbereich.

Ihr

Markus Miller

Chefredakteur „Kapital & Steuern vertraulich“

 

1. Interview – Versicherungsmantel als Antwort auf die Abgeltungssteuer!

„Kapital & Steuern vertraulich“ berichtete in den vergangenen Ausgaben ausführlich über die Depotführung in ausländischen Versicherungsmänteln als intelligente und attraktive Antwort auf die Abgeltungssteuer. Aus meiner Sicht sind Liechtensteiner und Luxemburger Lebensversicherungsmäntel ideal gerade auch für „kleinere“ Vermögenswerte ab 50.000 EUR. Nicht umsonst nennt man diese Gesellschaftsrechtlichen Strukturen auch „Stiftung light“, da diese Modelle ähnliche Vorzüge bieten wie Stiftungen, aber bei weitem nicht so komplex und kapitalintensiv sind wie Stiftungslösungen.

Garantierte Renditevorteile für deutsche Anleger durch Anlageformen mit Versicherungsmantel

Ab 1. Januar 2009 ist es in Deutschland Gesetz. Mit der Einführung einer Abgeltungssteuer durch den deutschen Bundesrat werden künftig Kursgewinne aus Wertpapieren sowie Dividenden und Zinserträgen pauschal mit 25 Prozent besteuert (Lesen Sie hierzu auch die Themenausgabe Spezial „Abgeltungssteuer“ von Kapital & Steuern vertraulich). Mit welchen Strategien deutsche Anleger künftig durch gezielte Geldanlagen im Rahmen eines „Versicherungsmantels“ auch weiterhin deutliche Steuervorteile für sich beanspruchen können, verrät uns Bankexperte Arthur Mehlan, Anlageberater bei der Volksbank Vorarlberg in Riezlern, Kleinwalsertal.

Markus Miller: Laut deutschem Gesetzgeber werden Erträge aus Kapitalanlagen künftig mit 25 Prozent besteuert, auch die bisherige Spekulationsfrist von zwölf Monaten soll entfallen. Was heißt dies konkret für die Anleger?

Arthur Mehlan: Für viele Anleger bedeutet die neue Abgeltungssteuer von 25 Prozent und die Abschaffung der Spekulationsfrist eine deutliche Renditeschmälerung. Die gute Nachricht ist, dass man auch künftig durch intelligente Investments, die spätestens bis Ende 2008 getätigt werden, das alte bisherige Steuerrecht auf unbegrenzte Zeit konservieren und somit auch weiterhin wesentliche Steuervorteile für sich sichern kann.

Markus Miller:  Was sieht das neue Besteuerungsgesetz in der Praxis aus?

Arthur Mehlan: Wer ab dem 1. Januar 2009 nur einmal sein Portfolio verkauft und neu anlegt, unterliegt mit seinen künftigen Kapitalerträgen unausweichlich der Abgeltungssteuer. Investmentprodukte, die jedoch vor 2008 veranlagt werden sowie über Jahre im Depot behalten und nicht abgestoßen werden, können auch weiterhin von den bisherigen fiskalischen Regeln profitieren. Das bedeutet: Um der neuen Abgabe zu entgehen, müssen die Anleger bis Ende 2008 ihre Finanzen neu ordnen.

Markus Miller:  Welche Vorgehensweise würden Sie deutschen Anlegern in Zukunft raten?

Arthur Mehlan: Die gewählte Anlageform sollte so flexibel wie möglich sein. Nur so kann der Sparer gewiss sein, dass sein Portfolio den veränderten Marktbedingungen Rechnung trägt. Hier gibt es inzwischen eine Vielzahl von Produkten, die sowohl unter dem Gesichtspunkt der Rendite als auch unter steuerlichen Aspekten interessant sind. Die Devise ist, je größer das Depot und je höher der Grenzsteuersatz, umso umfangreicher sind die Ersparnisse. Anlageformen mit ‚Versicherungsmantel’ sind hier besonders erfolgversprechend.

Markus Miller:  Stichwort Versicherungsmantel, was heißt das konkret für die Anleger?

Arthur Mehlan: Was ein Versicherungsmantel ist, erklärt sich schon aus dem Namen. Darunter versteht man Anlagen, die in eine Versicherung gehüllt sind. Es ist sinnvoll, ein Wertpapierportfolio nicht klassisch im Bankdepot zu halten, sondern in eine andere rechtliche Struktur zu gießen. Eine Lebens- oder Kapitalversicherungspolizze stellt z. B. sicher, dass das Vermögen auf die richtigen Erben übergeht und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeiten einer Steuerersparnis. Für die Ummantelung geeignet erweisen sich Modelle wie eine individuelle Vermögensverwaltung in Kombination mit den steuerlichen Vorteilen einer Lebensversicherung oder altersbedingten Altersvorsorge. Besonders Geldanlagen im Mantel einer liechtensteinischen Lebensversicherung kommen bei deutschen Kunden sehr gut an.

Markus Miller:  Warum gerade ein liechtensteinischer Lebensversicherer?

Arthur Mehlan: Während Anleger in Deutschland ab 2009 von jedem realisierten Gewinn ihrer Geldanlagen stolze 25 Prozent Abgeltungssteuer zahlen müssen, behalten z. B. Kunden von Liechtensteiner Privatfondsinvestoren den gesamten Ertrag für sich - bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Polizze endfällig wird. In Deutschland beschränkt sich das Anlagespektrum neben Bargeld nur auf zugelassene und mit Wertpapier-Kennnummer versehene Investmentfonds. Nicht so in Liechtenstein: Hier sind nach wie vor personalisierte Anlagekonzepte nach Maß und ohne Beschränkungen bei der Wahl der gewünschten Finanzprodukte möglich.

Markus Miller:  Mit welchen Steuervorteilen kann hier gerechnet werden?

Arthur Mehlan: Der Anleger profitiert in jedem Fall von steuerlichen Vorzügen, denn durch den Versicherungsmantel wird keine Abgeltungssteuer fällig. Hinzu kommt die Option auf eine steuereffiziente Verrentung. Mit dem Modell „Fundlife Walser“, wie wir das von der Volksbank Vorarlberg speziell für deutsche Kunden anbieten, können die Vorteile einer steuerbegünstigten Lebensversicherung mit den Chancen einer interessanten Kapitalanlage optimal verbunden werden. Diese unterstehen während ihrer Laufzeit nicht der Einkommenssteuer. Bereits nach zwölf Jahren und mit Alter von 60 oder höher werden nur 50 % des Vermögenszuwachses der Entnahme besteuert.

Markus Miller:  Wie geht man hierbei vor?

Arthur Mehlan: Sie schließen bei Ihrer Depotbank einen Lebensversicherungsvertrag mit einem liechtensteinischen Lebensversicherer ab, der speziell auf das deutsche Steuerrecht zugeschnittene Polizzen bereit hält. Danach werden die Vermögenswerte (Bargeld, Wertpapierdepot, etc) – egal ob sich diese in Österreich, Schweiz oder in Liechtenstein befinden - als Einmalanlage in die Lebensversicherung eingebracht. Die Wahl der Depotbank ist frei. Diese Versicherungspolizzen mögen kompliziert erscheinen, sind aber in Wirklichkeit sehr einfach. Wir empfehlen Interessenten, sich bei einem Beraterspezialisten der Volksbank Vorarlberg zu informieren.

Factbox

Steuer-Vorteile durch Anlagen im Versicherungsmantel nach liechtensteinischem Recht:

 

  • Übereinstimmung mit deutschem Steuerrecht
  • Freie Wahl der Investmentstrategie
  • Keine Abgeltungssteuer für Zinsen, Dividenden, Gewinne
  • Steuerfreiheit während der gesamten Ansparphase, keine Mindestlaufzeit
  • Wert der Polizze fällt nicht in den Nachlass
  • Absicherung im Konkursfall für Familienangehörige
  • Einmalbeitrag, Mindestabschluss-Summe EUR 50.000,-
  • bei altersnaher Auszahlung nur hälftige Besteuerung
  • Todesfallleistung in Höhe des Rückkaufswertes (= Gegenwert Wertpapier-Depot)

 

Weitere Informationen: Arthur Mehlan, Volksbank Vorarlberg, Filiale Riezlern, Walserstr. 37. A-6991 Riezlern/Kleinwalsertal. Tel.: +43 (0)5517/6767-3. www.private-banking.at

 

E-Mail an Arthur Mehlan

 

2. Geografische Weltkarte der Internationalen Terror-Risiken!

Bereits zum vierten Mal veröffentlicht die Rückversicherungsgesellschaft AON eine „Terror-Risiko-Übersichtskarte, welche die unterschiedlichen Terrorgefahren auf der Welt analysiert.

Die "Terrorism Threat Map" 2007 von Aon zeigt, dass sich die Terrorgefahren verändern sowohl was ihre Reichweite als auch ihre Erscheinungsformen anbelangt.

Das bedeutet, dass sich auch das Schadenspotenzial in den betrieblichen Abläufen und Zahlungsströmen der Unternehmen verändert. Daher ist es umso wichtiger, sich einen genauen Überblick über die verändernden Bedrohungen zu verschaffen, denen Unternehmen ausgesetzt sind.

Die Analyse der diesjährigen Terror Map, die einen objektiven Überblick über die Terrorgefahren in mehr als 200 Ländern bietet, zeigt eine offensichtliche Schwächung der Al-Qaida-Organisation und der unter ihrem Dach agierenden terroristischen Vereinigungen.

Dazu Christof D. Bentele, Chairman von Aon Crisis Management: "Der Krieg gegen den Terror scheint besonders in Afghanistan die Kommando- und Kontrollebene von Al-Qaida außer Gefecht zu setzen. Auch auf Länderebene sind die Terrorgruppen bzw. -zellen stärker zersplittert, was ihre Koordination schwächt."

"Das", so Bentele weiter, "hat jedoch auch den Nachteil, dass die vielen unterschiedlichen Terroraktionen oft nichts mehr miteinander zu tun haben. Das Aufdecken einer Verschwörung in einem bestimmten Land bedeutet noch lange nicht das Ende anderer, davon unabhängiger Terrorpläne. Wachsamkeit ist wichtiger denn je."

Während Zersplitterung und Koordinationsverlust aufseiten terroristischer Netzwerke zunehmen, scheinen die Geheimdienste und Anti-Terror-Behörden auf globaler Ebene ihre Handlungen stärker aufeinander abzustimmen und zu organisieren.

Die damit verbundenen Folgen für die Wirtschaft sind beachtlich. Dazu Frederik C. Köncke, Leiter von Aon Crisis Management in Deutschland: "Unternehmen müssen sich darüber im Klaren sein, dass sich Umfang und Form des Risikos ständig verändern. Das Risikoprofil wandelt sich in gleichem Maße wie sich die Anfälligkeit für Terrorangriffe in bestimmten Teilen der Welt verändert. Damit ändert sich das Schadenspotenzial in den betrieblichen Abläufen und Zahlungsströmen der Unternehmen."

Für 2007 wurde das Terrorrisiko für folgende Länder höher eingestuft:
  • · Äthiopien · Libyen · Thailand
  • · Bangladesch · Marokko · Tschad
  • · Eritrea · Nepal · Tunesien
  • · Frankreich · Großbritannien · Nigeria
  • · Norwegen· Vereinigte Arabische Emirate
  • · Indien · Iran · Somalia
  • · Sri Lanka · Zentralafrikanische Republik · Kanada
  • · Kolumbien · Sudan

 

In 23 Ländern hingegen ging das Terrorrisiko zurück, u.a. in:
  • · Estland · Kambodscha · Usbekistan
  • · Irland · Liberia · Venezuela
  • · Israel · Sierra Leone · Zypern
  • · Jordanien · Uganda

 

Terrorism Threat Map 2007

Die Terrorgefahr wird definiert als eine Beurteilung der Absicht und der Fähigkeit von Terroristen, einen Anschlag zu verüben, sowie der Wahrscheinlichkeit eines Terrorakts. Alle Einschätzungen, die der Terrrorism Threat Map 2007 zugrunde liegen, beruhen auf öffentlich zugänglichen Daten. Mithilfe dieser Daten ordneten die Analysten von Janusian Security Risk jedem einzelnen Land eine Gefahrenstufe zu, und zwar u.a. anhand folgender Indikatoren für 2007:

  • bekannte und aktive Gruppen oder Netzwerke, die in einem bestimmten Land tätig sind
  • ihre Absichten und erklärten Ziele
  • die bisherige Bilanz ihrer terroristischer Aktivitäten einschließlich der Zielauswahl
  • ihre operationellen Fähigkeiten, Anschläge durchzuführen

Die Karte beurteilt die Terrorgefahr, berücksichtigt dabei jedoch nicht eine Entschärfung, das heißt die Effektivität der lokalen Anti-Terror-Maßnahmen oder aber die Infrastruktur der Sicherheitskräfte.

Die Bewertungen gelten für jedes Land als Ganzes. Innerhalb der einzelnen geografischen Gebiete gibt es Unterschiede. So ist in den USA das Risiko eines Terroranschlags in Manhattan sehr viel höher als in den ländlichen Gebieten des US-Bundesstaats New York. Die Städte, in denen diese Gefahr besonders hoch ist, sind auf der Karte hervorgehoben.

 

Kostenloser Download AON Terror-Risikokarte 2007

 

3. Das Internet gewinnt für Finanzdienstleister immer mehr an Bedeutung!

Das Internet wird als Vertriebs-, Service- und Kommunikationskanal für deutsche Finanzdienstleister immer wichtiger. So hat sich auch im Bereich Finanzdienstleistungen das digitale Medium für viele Kunden längst zur ersten Anlaufstelle entwickelt, wenn es um die Recherche nach Produkten geht. Die Banken haben dies erkannt und wollen davon profitieren, wie eine aktuelle Studie aufzeigt.

Das Geld ist knapp in den privaten Kassen, die finanziellen Belastungen bei den Bürgern steigen. Versicherungsschutz und Altersvorsorge, bei vielen bleibt nicht viel im Portemonnaie. Als Ausweg bleibt für viele nur ein Weg - das Sparen, und zwar durch leistungsattraktive, vor allem aber günstige Produkte. Wenig verwunderlich, wenn sich inzwischen immer mehr Verbraucher auch bei der Suche nach Finanz- und Versicherungsprodukten die Vorzüge des Internets zu Nutze machen.

Vom Trend zur digitalen Finanzprodukt-Recherche erhoffen sich auch Deutschlands Banken viel. Wie die Ergebnisse der im Auftrag von Steria Mummert Consulting durchgeführten Studie „Banking Trend“ belegen, erwarten 36 Prozent der Topmanager aus dem Internet-Geschäft in Zukunft einen hohen bis sehr hohen Wertschöpfungsbeitrag. Speziell im Hinblick auf die Anbahnung von Vertragsabschlüssen erwarten drei Viertel der befragten Fach- und Führungskräfte durch das Internet neue Impulse und sehen bei diesem Medium die mit Abstand stärkste Bedeutungszunahme aller Vertriebswege. In diesem Zusammenhang erwarten der Studie zufolge auch fast 60 Prozent der Fach- und Führungskräfte, dass die Zahl der Vertragsabschlüsse über das Internet bei Standardprodukten weiter steigen werde.

Online-basierte Tarifrechner, interaktive Service-Formulare sowie die multimediale Aufbereitung und Bereitstellung von Produktinformationen, bis hin zum Online-Vertragsabschluss – die Zeit- und Kosteneinsparungspotenziale des Internet als Informations-, Kommunikations-, Vertriebs- und Serviceplattform liegen auf der Hand. So sei der Studie zufolge alleinig schon die Bearbeitung webbasierter Kundenanfragen über automatisierte Antwortsysteme rund neunmal günstiger als der persönliche Kundenkontakt. Auch wird durch die Digitalisierung von Service- und Informationsprozessen der Vertrieb entlastet – der Kunde übernimmt die Vorberatung selbst, die individuelle Detailberatung erfolgt dann im persönlichen Gespräch. Trotz aller Vorteile der digitalen Welt - der klassische Filialbetrieb und die mobile Beratung stehen der Studie nach für die Entscheider auch weiterhin an erster Stelle. Das Internet soll diese nur ergänzen, die übrigen Vertriebswege entlasten und dadurch weiteren Raum für eine intensive persönliche Beratung schaffen.

Fazit

Neben der Suche nach geeigneten Produkten und Preisvergleichen sowie der Angebots- und Dienstleistungspalette von Unternehmen bieten vor allem Online-Tools und Berechnungsmodule für Sie eine interessante Hilfestellung vor Ihrer Kauf- bzw. Abschlussentscheidung.

TIPP

Auf unabhängigen Online-Portalen haben Sie auch die Möglichkeit, Versicherungen oder Finanzprodukte gezielt zu vergleichen. Über das Internetportal Tarifcheck24 beispielsweise können Sie Anbieter von Kreditkarten, Girokonten, Tagesgeldern, Baufinanzierungen, oder Krediten schnell und übersichtlich vergleichen:

 

TARIFCHECK24

 

4. Deutsche befürchten Altersarmut - Nur ein Drittel glaubt an sichere Renten!

Fast 70 Prozent der heute 30-39 jährigen rechnen mit einer Versorgungslücke im Alter. Im Durchschnitt glaubt mehr als jeder zweite Deutsche (52%) an starke finanzielle Einbußen als Rentner. Dies ergab eine Studie des unabhängigen Fonds-Vermögensverwalters Fund-Market Deutschland GmbH,  in Zusammenarbeit mit TNS-Emnid.

Selbst bei den 14-29jährigen gehen 58 Prozent der Befragten davon aus, im Alter über zu wenig Geld zu verfügen. Entsprechend hoch ist das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Notwendigkeit zur privaten Vorsorge (89%). "Den Deutschen ist klar geworden, dass die staatliche Versorgung künftig nicht mehr ausreicht", sagt Lutz Overlack, Geschäftsführer von Fund-Market. "Bereits heute legen 37 Prozent der Deutschen privat Geld für das Alter zurück." Trotz des ausgeprägten Wissens um die Notwendigkeit zur privaten Altervorsorge gaben 20 Prozent der Befragten an, sich gar nicht für das Thema zu interessieren. "Gerade die jungen Leute, bis zur Altersklasse der 30-39-jährigen, haben noch vielfältige Möglichkeiten und ausreichend Zeit, um sich besser für das Alter abzusichern", erklärt Overlack. "Dafür ist es aber notwendig sich aktiv mit dem Thema und den Produkten auseinanderzusetzen."

Großer Bekanntheitsgrad der Vorsorgeprodukte 

Zumindest namentlich sind den Deutschen die gängigsten Produkte der privaten Vorsorge bekannt: Riesterrente (80%), Immobilien (76%), Kapitallebensversicherung (74%), Risikolebensversicherung (74%), Fonds-Anlagen (67%), Direktversicherungen (59%).

Weniger bekannt waren hingegen Pensionskassen (44%), die Rürup- oder Basisrente (36%) sowie die Unterstützungskasse (16%). Fünf Prozent der Befragten kannten keins dieser Anlageprodukte. Die Studie fragte 1.002 Bundesbürger nach Ihrem Sparverhalten.      

Fazit:

Uns stehen dramatische Veränderungen bevor: Die deutsche Bevölkerung schrumpft und als Folge werden die staatlichen Renten auf unter. 600 Euro Netto sinken. Jeder zweite Deutsche wird unter der Armutsgrenze leben. Deshalb gilt es vor allem für jüngere Generationen frühzeitig mit einer eigenen, sinnvollen Altersvorsorge zu beginnen und einen gezielten Vermögensaufbau zu betreiben. Eine Möglichkeit dazu sind auch die staatlich geförderten Programme der Riester- und Rürup-Renten. (Ausführlicher Bericht in Kapital & Steuern vertraulich, Ausgabe 06/2007)

 

Kostenloser Online-Rechner – Riester Rente  

 

26/2007 
INHALT E-Mail-Newsletter Nr. 26/2007  

 

Thema: International Living - Auswandern!

1. IBM Studie: Finanzbranche nicht auf Globalisierung vorbereitet!

2. Mehr Transparenz: Neue Datenbank ermöglicht Einblick in Informationspflichten der Wirtschaft!

3. Frauen sind in Geldangelegenheiten auf dem Vormarsch!

4. Die Themen der August-Ausgabe von Kapital & Steuern vertraulich!

 

EDITORIAL

Sehr geehrter Leser, sehr geehrte Leserin,

Die Welt ist längst ein globales Dorf und auch Privatpersonen agieren zunehmend internationaler. Am deutlichsten wird dies anhand der aktuellen Auswanderungsstatistik. Seit 1950 sind nicht mehr so viele Menschen weggezogen aus Deutschland wie im letzten Jahr. Ihr neues Zuhause kannten sie dabei vorher oft nur aus dem Urlaub und somit kann die Suche nach einer neuen Existenz durchaus auch zum riskanten Abenteuer werden.

Nie zuvor haben des Weiteren so viele Deutsche aus steuerlichen Gründen den Wegzug aus Deutschland ins Auge gefasst wie in den letzten Jahren. Doch auch hier gilt: „Das Steuern ist wichtiger als die Steuern“. Und vor einem Umzug ins Ausland rein aus steuerlicher Motivation heraus rate ich Ihnen dringend ab. Ich kenne einige Fälle, in denen Auswanderer an ihrem steuerlichen Wahldomizil nicht glücklich geworden sind, sei es aufgrund der Wahl eines falschen Standortes und Domizils, kultureller Unterschiede und gesellschaftlicher Einsamkeit, fehlender Familiengemeinschaft und Freundeskreise oder auch Sehnsucht nach der Heimat.

Einen rein steuerlichen Wegzug gibt es nicht – nur einen tatsächlichen. Vor einem Scheinwohnsitz oder einer falschen Gestaltung und der damit verbundenen Steuerhinterziehung warne ich ebenso. In der Vergangenheit haben wir bereits einige attraktive Länder für einen Wohnsitzwechsel näher beleuchtet.

Aus vielen E-Mails und Anrufen weiß ich auch, dass diese Thematik für Sie weiter von großem Interesse ist, allerdings begegnen mir immer wieder die gleichen Irrtümer und Trugschlüsse im Zusammenhang mit Auswanderungsfragen.

In der neuen Rubrik „International Living“ von „Kapital & Steuern vertraulich“ werden wir zukünftig diese Themen kompetent und praxisnah aufgreifen. In der August-Ausgabe präsentieren wir Ihnen hierzu neben dem Modell „Kanarische Inseln“ die Grundlagen, Fallstricke und Checklisten für einen internationalen Wohnsitzwechsel.

Wir bauen unser Expertennetzwerk für den Themenbereich „International Living“ fortlaufend aus. Mittlerweile haben wir neben etablierten und großen Beratungsgesellschaften wie beispielsweise PricewaterhouseCoopers auch viele

hochspezialisierte Anwaltskanzleien in den jeweiligen interessanten Zuzugsländern. Beispielsweise für die Schweiz, Singapur, Spanien, Luxemburg, die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai), Hongkong, Malta, Monaco oder Zypern, um nur eine Auswahl zu nennen.

Eine Übersicht an Fachliteratur zum Themenbereich „Auswandern und International Living“ finden Sie auch unter folgendem Link:

 

Fachliteratur International Living - Auswandern

 

Ihr

Markus Miller

Chefredakteur „Kapital & Steuern vertraulich“

 

1. IBM Studie: Finanzbranche nicht auf Globalisierung vorbereitet

Weltweite Investitionen verdoppeln sich bis 2015/ Finanzunternehmen mangelt es an globalen Strategien/ Schwächen bei der Liberalisierung des deutschen Finanzmarktes

Schnell wachsende Finanzströme, besonders in neuen Märkten, eröffnen weltweit neue Chancen, erfordern aber auch eine integrierte, globale Arbeitsweise. Doch genau daran mangelt es laut 93 Prozent der befragten Finanzmanager in ihrem Unternehmen. Dies ist das zentrale Ergebnis der aktuellen IBM Studie „Get global. Get specialised. Or get out. Unexpected Lessons in global financial markets“. Sie untersucht die Auswirkungen der Globalisierung auf die Finanzbranche. Zur Voraussage der Entwicklung der internationalen Finanzmärkte bis 2025 hat IBM zudem ein neues makroökonomisches Modell für den Ländervergleich entwickelt - Deutschland nimmt darin Rang 12 ein.

In Zusammenarbeit mit der Economist Intelligence Unit hat das IBM Institute for Business Value 848 Finanzmanager sowie 107 institutionelle Kunden in 35 Ländern interviewt. Die Befragten repräsentieren die gesamte Finanzbranche - von kleinen Banken bis zu Weltkonzernen, von unterschiedlichen Abteilungen in Finanzunternehmen über Branchenverbände bis zu Wertpapierbehörden. Allgemeine Botschaft der Studie: Der Finanzindustrie mangelt es an Strategien, globale Chancen wirksam zu nutzen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Get global. Get specialised. Or get out. Unexpected Lessons in global financial markets“ auf einen Blick:

Weltweit große Chancen, besonders in neuen Märkten

Bis 2015 werden sich Investitionen weltweit auf fast 300 Billionen US-Dollar (ca. 220 Billionen Euro) verdoppeln, bis 2025 sollen sie sich sogar verfünffachen auf 700 Billionen US-Dollar (ca. 515 Billionen Euro), so lauten die Schätzungen. 60 Prozent dieses Wachstums erfolgt in neuen Märkten wie China, Russland, Indien und Brasilien. Zum Beispiel legen heute 17 Prozent der chinesischen Anleger ihre Ersparnisse in Bankdepots an, wohingegen 2025 voraussichtlich mehr als 38 Prozent in Wertpapiere investieren werden.

Finanzbranche nicht auf globale Chancen vorbereitet

Viele Finanzunternehmen sind nicht in der Lage, die geographisch zunehmend verstreuten Chancen zu nutzen. Mehr als 93 Prozent der Befragten räumten ein, dass ihr Unternehmen nicht weltweit integriert arbeitet. Außerdem stuften sie die Unternehmensleistungen mit globaler Ausrichtung mangelhaft bis mittelmäßig ein, etwa die Umsetzung betrieblicher Verfahren.

Spezialisierte Geschäftsmodelle können global gewinnen

Nach Meinung der befragten Finanzmanager sind große Banken mit einem breit gefächerten Angebot generell am besten geeignet, um im globalen Wettbewerb zu gewinnen. Dennoch - bei der Einschätzung der dazu nötigen Fähigkeiten - bewerteten die Befragten Finanzdienstleister mit spezialisierten Leistungen positiver als „Finanz-Generalisten“. Dieser Widerspruch zeigt, dass es für große Finanzunternehmen zunehmend schwieriger und kostenintensiver wird, in jeder Nische der Beste zu sein.

„Menschliche“ Seite weltweiter Unternehmen vernachlässigt

Viele Unternehmen des Finanzmarktes unterschätzen den persönlichen Einfluss der Mitarbeiter auf die weltweiten Geschäftsprozesse. Unterschiedliche Kulturen und damit verbundene Einstellungen und Arbeitsweisen sind die meist genannten Hindernisse auf dem Weg zum weltweit integriert arbeitenden Finanzunternehmen.

Zusätzlich zu der Befragung entwickelten IBM und die Economist Intelligence Unit für die Studie ein makroökonomisches Modell zur Vorhersage der sich verändernden Investitionsströme bis 2025. Die Analyse der Finanzmärkte in 35 Staaten berücksichtigt auch das nominale Bruttoinlandsprodukt sowie den Entwicklungsgrad des jeweiligen Finanzmarktes, zum Beispiel die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Währungsstabilität und Börsenkapitalisierung. Der so genannte „Index of Sophistication“ des Finanzmarkts wird angeführt von der Schweiz, gefolgt von Großbritannien und den USA.

Deutschland nimmt in dem Ranking insgesamt Platz 12 ein: Bei den meisten Werten schneidet es gut ab, etwa bei der Stabilität der Währung und dem Zugang von Ausländern zum deutschen Markt, nur bei der Liberalisierung des Finanzmarktes erhält Deutschland nur zwei von fünf Punkten. Die Analyse zeigt, dass Deutschlands Punktzahl bis 2025 steigen wird und somit Rang 12 im Ländervergleich sichert, auch wenn Indien (Rang 28) und China (Rang 32) in die vorderen Plätze vorstoßen werden.

„Die Ausgangslage für die Finanzbranche ist gut, denn die globalen Investitionen werden sich in weniger als zehn Jahren verdoppeln“, sagt Stefan Riedel, Vice President Financial Services IBM Deutschland. „Die Frage ist aber: Mit welchen Strategien können Finanzunternehmen mit den sich schnell ändernden Märkten Schritt halten? Nach den Ergebnissen unserer Studie werden solche Unternehmen gewinnen, die sich vor dem Hintergrund einer sich globalisierenden Finanzindustrie gezielt und vor allem flexibel auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einstellen und spezialisieren können. Voraussetzung dafür sind innovative Geschäftsmodelle, die sich den mit hoher Geschwindigkeit ändernden Marktbedingungen anpassen können.“

Fazit

Besser könnte man es gar nicht auf den Punkt bringen. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass jeder einzelne von uns sich den Auswirkungen der Globalisierung stellen muss. Gerade im Bankbereich benötigen Sie dafür innovative, flexible und spezialisierte Banken und Finanzdienstleister die auch International aktiv sind.

„Kapital & Steuern vertraulich“ berichtet und recherchiert regelmäßig über praktikable Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten. Nach unserer Sonderausgabe „Abgeltungssteuer“ im August wird die nächste „Themenausgabe Spezial“ (Erscheinungstermin im November) den Bereich „Internationale Direktbanken, Discountbroker und Onlineplattformen“ einnehmen. Dabei blicken wir nicht nur über unsere Binnengrenzen nach Österreich, Luxemburg, Belgien oder die Schweiz, sondern auch in den Mittleren Osten, Asien oder die Karibik!

2. Mehr Transparenz: Neue Datenbank ermöglicht Einblick in Informationspflichten der Wirtschaft!

Die Bundesregierung hat im Internet eine Datenbank veröffentlicht, die jene Informations-, Berichts- und Dokumentationspflichten enthält, die nach geltendem Bundes- und Europarecht für die deutsche Wirtschaft bestehen. Diese werden damit erstmals in einer zusammenhängenden Datenbank transparent gemacht. Sie sind unter der Internetadresse www.bundesregierung.de/informationspflichten für jeden einsehbar.
 
"Wir möchten Bürgern und Unternehmen damit die Möglichkeit geben, konkret nachschauen zu können, welche Informationspflichten sich aus welchen Regelungen für die Wirtschaft ergeben. Dies ist ein weiterer Schritt hin zu mehr Transparenz beim Handeln von Verwaltung und Politik", erläutert Staatssekretär Hans Bernhard Beus die Zielsetzung dieses neuen Internetangebotes.
 
Zu den rund 11.000 staatlichen Informationspflichten für die Wirtschaft zählen die Fälle, in denen die Wirtschaft durch den Staat verpflichtet ist, Anträge, Formulare, Statistiken o.ä. auszufüllen oder auch Nachweise und Dokumentationen zu führen.
 
In der von den Ressorts der Bundesregierung und dem Statistischen Bundesamt gemeinschaftlich geschaffenen Datenbank können Informationspflichten recherchiert, eingesehen, nach verschiedenen Kriterien ausgewertet und gefiltert werden. Es finden sich zu jeder Pflicht allgemeine Angaben, etwa zur Ressortzuständigkeit oder zum Adressaten der geforderten Information. Auswertungen nach Stichworten, Ressorts oder Gesetzeskürzeln sind möglich. Nach Eingabe eines Gesetzeskürzels werden zum Beispiel die identifizierten Informationspflichten zu diesem Gesetz angezeigt.
 
Anhand der jetzt veröffentlichten Liste werden zur Zeit die Bürokratiekosten der Wirtschaft aus dem bestehenden Recht ermittelt. Hieran wird sich das bereits im Februar 2007 beschlossene Abbauziel von 25 Prozent der Bürokratiekosten bis zum Jahr 2011 orientieren. Das Bundeskabinett hat beschlossen, sich mit Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels im Oktober zu befassen.
 
Im weiteren Verlauf soll die Datenbank auch um die ermittelten Kosten ergänzt werden. Damit wird transparent werden, welche staatliche Informationsauflage welche Kosten verursacht. Die Höhe der Bürokratiekosten hängt unter anderem von der Zahl der betroffenen Unternehmen, der Häufigkeit der Informationsübermittlung und dem Zeitaufwand hierfür ab. Die Informationspflichten von Bürgern und Verwaltung werden schrittweise ebenfalls ergänzt.
 
"Ich verspreche mir hiervon auch Impulse und konstruktive Vorschläge bei der Diskussion um Bürokratieabbau, bessere Rechtsetzung und Verwaltungsvereinfachung", erklärt Staatssekretär Hans Bernhard Beus, der das Regierungsprogramm Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung für die Bundesregierung koordiniert.

Fazit
 
Bereits heute steht die Bundesregierung im Rahmen des Regierungsprogramms „Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung“ mit Wirtschaftsverbänden und Sozialpartnern in Kontakt über Vereinfachungs- und Verbesserungsvorschläge. Die Datenbank ermöglicht es jedem, sich für die ihn betreffenden Vorschriften ein Bild zu machen und sich mit konkreten Vorschlägen an Verbände und Politik zu wenden. Trotz meiner Antipathie gegenüber staatlichen Datensammlungen ist aus meiner Sicht diese Datenbank einmal etwas sehr Positives im Sinne von mehr Transparenz. Allerdings bleibt zu hoffen, dass der Bürokratieabbau wirklich auch vorangeht. Deregulierung und Bürokratie sind mittlerweile in unserer Globalisierten Welt Standort- und somit Wettbewerbsfaktoren, bei welchen wir in Deutschland sicherlich viel Nachholpotential haben um diese weiter zu verschlanken und abzubauen!

3. Frauen sind in Geldangelegenheiten auf dem Vormarsch!

Das Klischee, nach dem Frauen nichts von Geld verstehen, kann nicht länger stehen bleiben. Im Gegenteil: Frauen sind in Geldangelegenheiten auf dem Vormarsch. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage von AXA Investment Managers und dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest. Im Vergleich zur letztjährigen Umfrage haben demnach Frauen eindeutig dazugelernt: So wussten dieses Jahr 71 Prozent der weiblichen Teilnehmer, dass Aktienfonds überwiegend in Aktien anlegen. Im Vorjahr waren es lediglich 59 Prozent. Auch bei anderen Fragen wussten Frauen positiv zu überraschen: In diesem Jahr bestätigten rund 47 Prozent der befragten Teilnehmerinnen die Richtigkeit der Aussage "Fondsanteile können in der Regel täglich, also ohne die Einhaltung von Fristen verkauft werden"; das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Dass Geldmarktfonds in Festgelder und kurz laufende festverzinsliche Wertpapiere investieren, wussten 45 Prozent. Bei der letztjährigen Umfrage waren es erst 42 Prozent. Doch Nachholbedarf besteht trotzdem noch, wenn es um das Thema Fonds geht. Fälschlicherweise stimmten 45 Prozent und damit 18 Prozent mehr als im vergangenen Jahr der falschen Aussage zu, dass Aktienfonds genauso riskant sind wie einzelne Aktien.

Fazit

Meine – subjektive - Praxiserfahrung ist, dass Frauen oftmals ein weit besseres Händchen haben bei Anlageentscheidungen als Männer. Aber unerheblich, ob männlich oder weiblich. Aus meiner Sicht besteht generell in unserer Gesellschaft ein starkes Defizit bei wirtschaftlichen Grundlagen und Finanziellem Basiswissen. Dies gehört schon in der Schule weit stärker ins Programm, da gerade für diese Generation der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge ein wichtiger Baustein für ihr späteres Leben sein wird. Vor allem die Praxisrelevanz und der effektive Nutzen und Mehrwert von Finanzthemen kommt hierbei in den Fächern Mathematik oder Wirtschaft viel zu kurz aus meiner Sicht!

4. Die Themen der August-Ausgabe von Kapital & Steuern vertraulich!

Neben einer Themenausgabe-Spezial „Abgeltungssteuer“ beinhaltet die August-Ausgabe von „Kapital & Steuern vertraulich“ praxisnahe und nutzwertige Recherchen und Berichte zu folgenden Themenbereichen:

Vermögensverwaltungsverträge

- So treffen Sie Vorsorgemaßnahmen gegenüber Ihrer Bank!

International Living

- Weniger als 5% Steuern durch Auslandsgesellschaften auf den Kanaren!

Auswandern und Wohnsitzwechsel

- Grundlagen, Fallstricke und Checklisten für die Wohnsitzverlagerung!

Checkliste

- Für den steuerlichen Wohnsitzwechsel!

Wichtiges in Kürze

- Rechtsurteile, Steuertipps, aktuelle Entwicklungen kurz und informativ!

(u.a. Tipps bei Immobilienbeteiligungen und Argentinien-Anleihen)

Redaktionssprechstunde

- Erweiterter Leserservice!

 

 WEBSHOP!   WEB-ZEITUNG   NEWSLETTER!   KONTAKT  RSS

                                    

Die aktuellen Top-Bestseller: BÖRSE & GELD

 

 

Home - Portal
Website - Suche
Profil - Netzwerk
Online - Newsletter
Online - Archiv News
Kooperation
Kapital & Steuern
Newsletter Archiv
16/2008 - 17/2008
14/2008 - 15/2008
12/2008 - 13/2008
10/2008 - 11/2008
08/2008 - 09/2008
06/2008 - 07/2008
03/2008 - 05/2008
47/2007 - 02/2008
43/2007 - 46/2007
40/2007 - 42/2007
37/2007 - 39/2007
33/2007 - 36/2007
29/2007 - 32/2007
26/2007 - 28/2007
22/2007 - 25/2007
18/2007 - 21/2007
14/2007 - 17/2007
09/2007 - 13/2007
04/2007 - 08/2007
Vorteil & Leistungen
International Living
Banking
Banking CH
Banking DE
Banking FR
Banking AT
Banking FL
Versicherung
Immobilien
RSS Feed
Online - Video
Experten-Netzwerke
Kapital GLOBAL
Investitionsführer
Risikomanagement
Globale Risiken
Buch - Publikationen
Buchempfehlungen
Abgeltungsteuer
Elite Report 2009
Gibraltar-Test
Bankplätze
Liechtenstein
Singapur
Panama
Luxemburg
Österreich
Bahamas
Schweiz
Rechtsformen
1% Steuern SICAV
Holding
Trust
IBC
Limited
Anstalt
US Corporation
Stiftungen
Wissen - Know-how