Mit Geldwäsche wird grundsätzlich die Einschleusung illegaler Erlöse aus bestimmten Straftaten (zum Beispiel aus dem Drogenhandel) in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf bezeichnet. Geldwäschehandlungen haben den Zweck, die Herkunft des Geldes zu verschleiern und es vor dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden und des Finanzamts zu sichern. Damit sollen die Gewinne aus der Schattenwirtschaft in den legalen Bereich überführt werden. Die damit einhergehende Steuerhinterziehung verursacht einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden, der durch die Beeinträchtigung des Wettbewerbs noch zusätzlich verstärkt wird.
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